Morgen fällt die dicke Moni auf die Nase. Groß hat das Staatenbündelchen die „Verhandlung“ im Grazer Landesgericht angekündigt, groß sind die Erwartungen ihrer Verehrer. Überschaubar und schmal ist die Unterstützung durch das Militärkommando Österreich und der Beistand von Herrn Dr. Putin und Donald Trump.

Groß wird die Enttäuschung sein bei den Lebendgemeldeten, die nicht nur von Wahrheit, Licht und Liebe leben. Sie werden draufkommen, dass die 20 Euro für die Lebendmeldung besser in Menü beim Wirten ums Eck angelegt wären.

Das ist das Schicksal der Gurus. Ihre Halbwärtszeit ist meist kurz. Wir kennen das vom besten aller Freemänner, unserem Walchenzwerg. Freeman Joe tritt kürzer seit einiger Zeit, um nicht zu sagen, er ist mundmarod. Keine Spur von Freeman Tassilo.

Gehen uns die Gurus aus?  Darben wir fortan ohne Schwurbler, die uns das Blaue vom Himmel versprechen, die den Rothschilds die Meinung sagen und die uns ihre Kontonummer für einen Energieausgleich mitteilen?

Wer füllt die Lücke? Wen sieht der Gurujäger auf der Pirsch bei einem Blick durchs Swarovski-Glas. Ein paar Kandidaten gibt es:

  1. Kandidat: Roland Düringer. Er will in Österreich zur Wahl antreten, besser gesagt: Das ist ein gelungener PR-Gag für sein neues Buch, das zufällig so heißt wie seine Partei, die gar keine sein will. Der Schmäh war schon besser. Was für ihn spricht: Er will „Marie“ von den Leuten. Das kommt gut an. Weil was nichts kostet, ist nichts wert. […]
  2. Kandidat: Braco. Der Mann mit dem doofgeilen Blick und dem offenen Geldbörsel hat ein Manko. Er hält die Klappe. Das gefällt uns, aber nicht dem Volk, das Weisheiten erhofft. Braco ist der Mann für ein paar teure Minuten. Als Tribun der Tumben taugt er nur bedingt. […]
  3. Die Einhörner. Die sind ein heißer Tipp. Die verschwätzen sich nicht, sind intellektuell auf Augenhöhe mit der Szene. Ein heißer Tipp. […]

 

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