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Freeman Martin und sein Walchomobil mit dem Kennzeichen FM Gaia 9?  (c) wikicommons

Freeman Martin steht leider ein wenig im Schatten des Walchenzwerges, intellektuell gesehen. Das ist ungerecht. Denn Freeman Martin bemüht sich wirklich redlich, in Erlösterreich  das Niveau zu senken. Wir vermuten, dass in der Freeman-Szene derzeit ein Wettbewerb läuft: „Erlösterreich sucht den Dorftrottel“. Joe Kreissl hatte eröffnet mit einen sagenhaften Interview zur „We Re Bank“ […] nun legt Martin mit einem Brief nach. […]

Das Schreiben ist an Verkehrsminister Gerald Klug gerichtet. Unser toller Martin teilt dem „sehr geehrten Gerald“ mit, dass er sich fortan

 

„als geistlich sittliches Wesen  frei auf diesem wunderbaren Planeten mit meinem Auto bewegen“

will. Und zwar mit dem Kennzeichen „FM Gaia 9„. Damit der Minister weiß, was Sache ist. So uncoole Sachen wie Haftpflichtversicherung und Verkehrsregeln sind vermutlich eines Freemans unwürdig, es reicht die Mitteilung, dass

„von mir kein Schaden ausgehen wird.“

Tja, das sind wir ja beruhigt, Martin, und wenn es doch mal Blechsalat oder ein Strafmandat geben sollte, dann darf der Herr Minister das Geld von Martins Fond bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich abbuchen.

Die Sache ist gegessen, wenn der Herr Minister nicht innert 10 Tagen persönlich antwortet, meint zumindest Martin. Das Schreiben sei auch keine Vertragsgrundlage, sondern

„eine  Verständniserklärung für ‚euer Rechtssystem‘. Dieses habe ich am 25.02.2014 ‚rechtmäßig‘ verlassen. Ich bin sozusagen Bewohner des Planeten Gaia und befinde mich dadurch auf meinem eigenen Hoheitsgebiet.“

Schöner, das muss man zugeben, könnten wir das nicht sagen! Und das Kraut, das man auf Gaia raucht, dass hätten wir auch gerne.

 

 

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