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Einer wurde rausgestrichen und alle sind ein bisserl böse.

Die Festival-Veranstalter in Teichen werden Freeman Joe Kreissl also nicht auf der Bühne begrüßen. Aber nicht etwa deswegen, weil sie dessen Solidaritätsaufruf für den Holocaustleugner Wolfgang Fröhlich stört, oder die Aussagen zu den „sogenannten“ Gaskammern („FAKT ist: Wir wissen es nicht.“) und zum Holocaust („hat nichts mit Juden zu tun“) […] Sondern weil man „jeglicher Hysterie vorbeugen will.“

Na dann. Den Beitrag von der Teichen-Webseite […] habe ich gleich hier reinkopiert. Meine Anmerkungen dazu in rot:

 Off Stage – Freeman Joe Kreissl

Man kann von ihm halten was man will (wie auch von allen anderen).

[Anm. der Gurufalle: Ich halte tatsächlich nicht viel von ihm. Und um „alle anderen“ geht es hier nicht.]

Man muss ihm auch nicht zuhören (kann Verwirrung stiften).

[Anm. der Gurufalle: Man muss ihm nicht zuhören und man muss keine Pony streicheln und man muss sich keinen Senf zu den Würsteln nehmen. Aber nachdem ich über diese Szene blogge, erlaube ich mir, genau hinzuhören. Um die Verwirrung aufzulösen.]

Er ist ein Zweifler.

[Anm. der Gurufalle: Er provoziert mit angedeuteten Zweifeln am Holocaust.] 

Das hat ihn dorthin geführt, wo er gerade steht. Er ist Musiker und er ist Freeman.

[Anm. der Gurufalle: Wäre er doch nur bei der Musik geblieben!]

Das hat ihm viele Freunde gebracht, viele Kopfschüttler und auch viele Feinde. Er hat sogar seinen ganz persönlichen „Gurujäger“, der ihn mit Passion und Wortgewandtheit vor sich hertreibt, so er sich treiben lässt, der allerdings nicht mit ihm reden will, sondern nur über ihn, und das auch nur voll Verachtung und Häme.

[Anm. der Gurufalle: Was solls, Ihr habt recht. ich verachte Leute, die sich für NS-Wiederbetätiger stark machen und mit einem „Gaskammer-Schwindel“ kokettieren. Und was das Thema Verachtung betrifft: Er bezeichnet mich öffentlich als „Zecke“. siehe […]

Wir sind teichen.
Wir laden Künstler ein, die etwas zu sagen haben, einen eigenen Stil und eigene Meinungen vertreten.
Die muss sich nicht zwangsläufig mit unserer Meinung decken, wichtig ist nur, dass jemand eine Meinung hat und zu dieser steht.
Manche „unserer“ Künstler sind vielleicht verrückt, schräg, unfassbar, komisch, irritierend, aufwühlend, verwirrend oder schweisstreibend.


[Anm. der Gurufalle: Tut nicht ablenken. Joe Kreissl tritt nicht als Künstler auf, sondern als Politsektierer mit bizarren bis ungustiösen Inhalten. Ihr sollten den anderen Künstlern und dem Publikum erklären, warum Ihr ausgerechnet diesem Schrat einer Bühne geben wolltet.]

Aber ganz sicher sind darunter keine Chauvinisten, Volksverhetzer oder Menschenfeinde!

Wir stehen für Offenheit, Wahrhaftigkeit und Toleranz.
Und vor allem wollen wir friedlich und unbeschwert miteinander eine bereichernde, unvergessliche Zeit geniessen.

Um jeglicher Hysterie vorzubeugen haben wir uns daher entschlossen, Freeman Joe Kreissl nicht auf der Bühne zu bergrüßen.

[Anm. der Gurufalle: Na was jetzt? Wenn Ihr trotz allem, was über den Freeman bekannt ist, davon ausgeht, dass er zu „Offenheit, Wahrhaftigkeit und Toleranz“ passt, dann bittet ihn doch auf Eure Bühne. Niemand wird ihn mit Eiern bewerfen. Keine Hysterie wird ausbrechen. Aber steht verdammt noch mal dazu! Wenn Euch die Aussagen des Freeman zuwider wären, dann würdet Ihr ihn nicht lauwarm verteidigen. Ich vermisse Cojones in der schönen Oststeiermark.]  

Er ist so frei als Gast zu erscheinen, und wenn jemand auf Augenhöhe mit ihm plaudern will, ist sie/er dazu herzlich eingeladen 🙂

Hier Joe´s Entgegnung, auf die ihm vorgeworfenen Anschuldigungen.

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